Dead Slow Ahead

Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln

Konzept/Choreografie: Annamari Keskinen, Ryan Mason / Thar Be Dragons
Probenleitung: Wencke Kriemer de Matos, Vera Sander
Tanz: Maria Arenas Romero, Clara Böhm, Paula Castelli, Nadine Kribbe, Lena Luise Röthlisberger,
Jona Schlotbohm, Wai Kin Wong

Dead Slow Ahead ist eine choreografische Untersuchung der Langsamkeit, benannt nach dem nautischen Befehl, sich mit der Mindestgeschwindigkeit zu bewegen, die noch Kurs hält. Es behandelt den Körper als Maßstab für Zeit – getragen, gedehnt, wahrgenommen – vor dem Hintergrund einer Kultur der Beschleunigung und Überbelichtung. Die Arbeit befragt, was lesbar wird, wenn das Tempo reduziert wird: wie sich die Aufmerksamkeit verdichtet, wie die Dauer die Wahrnehmung verändert, wie Achtsamkeit ohne Eile praktiziert werden kann. Klar in der Absicht, aber offen in der Form, schlägt Dead Slow Ahead Langsamkeit nicht als Rückzug, sondern als eine Art der Steuerung vor.

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