Tag 5 - verlängertes Schlafen, bloggerliebling Agata und Late Night Tea
Samstag 07:00 Uhr. Der Wecker klingelt, wir stehen auf und gehen los. KAFFEEEE!
Wen überrascht es noch, dass wir wieder die ersten sind, die im Ballettsaal sitzen und sich aufwärmen ..;-) Jedoch dicht gefolgt von Berlinern - nicht die, mit der Marmeladenfüllung.
Wir wählen heute wieder ein Modernes Warm Up Training aus, um die Equivalenz zwischen klassisch und modern aufrecht zu halten. Giorgia Madamma ... fängt das Training mit modernen Basics an und bildet so Folge für Folge aufeinander auf und schafft eine breite und raumeinnehmende Klasse. Besonders die gut strukturierten Kombinationen helfen uns ungemein ohne große Probleme dem Unterricht zu folgen. Grazie Giorgia!
Piep, Piep, Piep, wir haben uns alle lieb. Piep, piep, peip; Guten Apetit. Wir Mannheimer, nicht als einzige Gruppe, versammeln uns in der HfMDK-Mensa und tauschen das Erlebte miteinander aus. Die Küche hat sich heute auf Wasser mit Geschmack, auch als Suppe bekannt, spezialisiert und unsere Bäuche damit leider nicht gefüllt. Ein Hoch auf die Frankfurter Studenten die dank ihres ständigen Keks-Caterings doch noch für volle Mägen sorgten.
Den Partnering Workshop beenden wir heute mit einem letzten Mal Forsythe und gehen dann über zu einem Jirì Kyliàn Pas de quatre. Die ersten Impressionen dafür gab uns die Live Präsentation der 4.Semestler der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sehr imposant und äusserst gut dargeboten.
Nun sind wir "Änfänger" am Zug. Wie fangen wir bloß an .. Wieder ein Stück basiert auf extremer Schnelligkeit und sehr komplizierten Schrittfolgen. Es sind nicht immer nur die Folgen, die einem mal ein Steinchen ins Zahnrad legen, sondern auch die Emotionen und Charaktere die man verkörpern will. Es ist das Gesamtpacket, welches stimmen muss. Vorn vorne bis hinten - von Kopf bis Zehen.
Um sechs Uhr sitzen wir im sogenannten "Kleinen Saal" in dem Tanzboden und zahlreiche Stühle aufgestellt wurden wo sich die vielen interessierten Zuschauer platzieren konnten. So ziemlich jeder war da. Professoren und Studenten. Groß und klein. Einige fanden es sogar interessant. Doch wir nehmen uns die Freiheit, den Vorstellungssaal etwas früher zu verlassen. Wir verbringen eine halbe Ewigkeit in der Hochschule und sehen die Leute kommen und gehen. Doch wir sind fleissig und recherchieren an den örtlichen IMacs die uns in der Hochschule zur freien Verfügung stehen. Um ca. 21.30 Uhr fällt uns auf, wie spät es schon ist und das wir noch nichts gegessen haben. Schnurstraks mit der Brust voll Hoffnung maschieren wir in die Mensa doch natürlich ist diese schon geschlossen. Wir heulen wie die Kirchenhunde vor verschlossenen Toren bis uns eine liebenswürdige Köchin die Tür öffnet und uns mit ihrer netten Art und ihrem guten Willen doch noch etwas zu essen zu machen, entgegen kommt. Unser heutiger Bloggerliebling: Agata aus der Küche! Danke!
Wir sind ziemlich spät im Hostel und beschließen sofort schlafen zu gehen. Naja, vielleicht gönnen wir uns noch ein Ovomaltinenbesäufnis in der Ho(s)telbar.
Danke, Luca-Andrea und Stella !
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